15 August 2010
Pick up in Johannesburg, die Maschine kommt ein bisschen früher an als geplant, und auch die Zollformalitäten sind schnell erledigt. Jetzt ist meine Gruppe beisammen, 12 Gäste die sich auf die Tierwelt, die Naturschauspiele und die Menschen von Botswana freuen, ganz besonders auf die Begegnung mit Tieren, die ja in Botswana sehr speziell ist. Hier sind die Camps nicht von hohen, mit Strom geladenen Zäunen umgeben, sondern stehen mitten drin im Reich der Tiere.
Wie bisher jede Gruppe, die die Gelegenheit hatte im Marakele National Park im Norden Südafrikas Station zu machen, sind auch meine neuen Gäste total beeindruckt von den Unterkünften, die sie hier erwarten. Feste Zelte mit Veranda, eigener Toilette und Dusche, gelegen an einem Damm in den Hügeln des wunderschönen Parkes. Eis- und Webervögel, Fischadler, Kudus, Steinböckchen, alle kommen sie zur Tränke am Damm und können in aller Ruhe beobachtet werden. 2 Nächte in diesem landschaftlich aüsserst reichhaltigen Park, mit Nashörnern, Elefanten, Giraffen sind vorgesehen.
Aus unserem Reisetagebuch:
“Es ist kaum zu glauben, wie sich die Welt in 24 Stunden verändern kann ! Nun sind wir also im Marakele NP angekommen! Unsere Unterkunft ist “Luxus pur” ! Schlafzelt, Bad, Terasse und ein herrlicher Blick aufs Wasser, wohin Tiere zur Tränke kommen !
Unsere erste warme Mahlzeit schmeckt köstlich. Seafood– pot – Marakele ! Gut, dass wir uns satt gegessen haben, denn unsere eingekauften Vorräte sind uns abhanden gekommen. Den Kühlschrank auf der Terasse haben wir nicht abgesichert, so dass sich die Affen bedient und ein Schlachtfeld an Müll hinterlassen haben. Zum Dank haben sie uns auch noch auf den Küchenstuhl…! So haben wir unsere erste Lektion gelernt.
Unsere erste Safaritour am frühen Morgen von 6Uhr bis 10 Uhr ist wunderbar. Wir sehen Antilopen, Zebras, Affen, Warzenschweine, Vögel, Giraffen, ein Rhino mit einem Jungen, Gnus …. ! Eine schöne Einstimmung auf die vielen Tage, die noch vor uns liegen. Die Löwen bekamen wir nicht zu sehen aber wir werden sicher noch genug Gelegeheit haben, das nachzuholen. ”
“Unser Reisemobil ist ein grosser, geräumiger Truck. Wir können uns darin bequem ausbreiten.”
“Wir, das ist eine Truppe von 12 Leuten + Fahrer + Guide. Unsere Reisegruppe ist eine gute Mischung. Ausser dem gleichen Reiseziel teilen wir die Vorliebe für ein kaltes Bier und einen leckeren Wein. Es sieht schon nach kurzer Zeit aus, als ob wir viel Spass miteinander bekommen. ”
Es geht nicht nur mir so. Die Sehnsucht nach den Weiten Südafrikas und den umliegenden Ländern, in der Natur draußen zu sein, den weiten Sternenhimmel über sich zu sehen, die Stimmen der Tiere statt dem Summen und Brummen der Stadt. Nach dem Rummel der WM jetzt wieder die Stille des Landes. Das ist es was uns nach draußen zieht. Guides haben sich unter anderem in facebook geoutet, dass es ihnen genau so geht, dass in ihnen das Verlangen brennt, wieder raus gehen zu können und den Gästen anderer Art das Afrika von einer anderen Seite zu zeigen. Nichts gegen die Spiele mit dem Ball, aber lass es jetzt Genug sein. Ich hab meinen Menueplan für die kommende dreiwöchige Reise durch Botswana gemacht, auch die Einkaufsliste steht. Mein Schreibtisch ist voll mit Büchern, Karten und Artikeln zu der Gegend, die wir bereisen werden. Jetzt geht es darum auszuwählen, was mitkommt und was im Kopf gespeichert werden muss. August ist der Monat, wo die Wassermassen im Okavangodelta, aus den Gebirgen von Angola kommend, ihren südlichsten Punkt erreicht haben und sich, langsam zwar, aus all den kleinen Kanälen in die Hauptkanäle zurückziehen. Es ist wieder möglich, Fotos von den Victoriafällen zu machen, ohne befürchten zu müssen, dass Wasser, von den Gischtwolken kommend, in die Kamera eindringt. Es ist immer noch Winter, und viele Bäume und Büsche sind noch ohne Blätter, was die Sicht auf die Tierwelt erleichtert. Die Tage sind aber schon einiges länger als im tiefsten Winter, was die Durchführung der Tagesprogramme wesentlich einfacher macht. Afrika ist groß, und wir müssen doch immer wieder einige Kilometer hinter uns bringen, um von A nach B zu gelangen, Zelte aufzubauen, und dann noch etwas von der Schönheit der Gegend mitzubekommen. Auch sollte das Abendessen nicht erst um 10 Uhr Nachts erfolgen. 10 tage noch, dann geht es los.
Rene Naegeli – Tour Guide
Unser langjähriger Reiseleiter Volker Hobohn heiratet im Dezember in Namibia. Die Organisatoren der Feier wollen Volkers bewegte Zeit als Reiseleiter Revue passieren lassen und brauchen dazu geeignete Fotos, am besten solche, die Volker in voller Reiseleiter - Aktion zeigen. Wenn Sie also mit Volker im südlichen Afrika unterwegs waren und gute Fotos von ihm haben, freuen wir uns, wenn Sie die Fotos mit seiner Hochzeitsgesellschaft teilen. Mailen Sie mir einfach die Bilder unter christian.schroeder@wikinger.de. Ich leite sie dann nach Namibia weiter.
Christian Schröder
Vom 22.06. – 03.07.2010 ging es für mich und einige andere Kollegen aus ganz Deutschland auf einer Inforeise zum ersten Mal nach Vietnam und Kambodscha. Sinn und Zweck der Tour waren zum einen natürlich das intensive Kennenlernen der Länder und zum Anderen das Sammeln von Ideen für mögliche neue Reisen.
Von Tag 1 an hat mich die Region fasziniert – wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaften, nette Menschen, die sich über jeden Besucher freuen und nicht zuletzt eine spannende und äußerst schmackhafte Küche. Einige meiner Eindrücke möchte ich gerne an dieser Stelle schildern und kann jedem nur raten: fahrt hin! Es lohnt sich.
Tag 1: Halong-Bucht
Nach einem angenehmen Flug mit Vietnam Airlines fanden wir uns am frühen Mittwoch Morgen alle in Hanoi ein. Für eine Stadtbesichtigung bleib uns keine Zeit, denn das erste Highlight wartete bereits auf uns: die Halong-Bucht. Auf unser privaten Dschunke von Paradise Cruises konnten wir die Bucht mit ihren zahllosen herausragenden Kalksteinfelsen erkunden. Kajak fahren, schwimmen, sonnen sowie tolles Essen standen auf dem Programm. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltkulturerbe – unserer Meinung nach völlig zu recht. Ein toller erster Tag!

Tolle Kulisse in der Halong-Bucht

Die Herstellung von Frühlingsrollen...

...auch ich durfte es mal versuchen
Tag 2: Von Vietnam nach Kambodscha

ein typisches Bild

Sonnenaufgang über Angkor - eine tolle Atmosphäre

Unser tolles Schiff von Pandaw

Tolle Bilder werden hier gemalt - das schönste wurde mir jedoch vor der Nase weggeschnappt. Danke auch, Catherine

Und wer hat jetzt den schönsten Ballon???

und was mach ich jetzt damit?

Kleine Geschenke gab es natürlich auch für die Waisen
Heute ging es flussaufwärts nach Kampong Chhnang. Kampong Chhnang ist eine geschäftige kleine Hafenstadt mit trubeligen Märkten. Außerdem gibt es große Fischnetze, die – einige einen halben Kilometer lang – nach jedem Monsun eine riesige Menge an Fischen fangen, die aus dem rückläufigen See in den Tonle Fluss abwandern.

Bootsausflug mit unserem guide Ry. Er hat uns viel gelehrt und ganz viel Freude bereitet. Ry, we will miss you!
Anschließend fuhren wir weiter in Richtung der Hauptstadt – Phnom Penh.
Tag 7: Phnom Penh (Pandaw Kreuzfahrt)

Der Königspalast in Phnom Penh

Die Silberpagode, umringt von grün

vor dem Nationalmuseum

In der Hauptpost
Dank seiner ganzen französischen Kolonialgeschichte ist Ho-Chi-Minh-Stadt mit ihren über 7 Millionen Einwohnern bei Weitem die modernste Stadt Vietnams. Zuletzt entdeckten wir den spannenden Ben Thanh Markt – hier gibt es alles was man braucht oder auch nicht braucht: Lebensmittel, Stoffe, Kleidung, Schmuck, Taschen, Spielzeug, Bücher, CDs und DVDs, u.v.m.

Endlich am Meer...

Einfach toll! Pool mit Meerblick
Nachhaltigkeitswettbewerbe gibt es mehr und mehr. Das ist gut so, da offensichtlich das Thema endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient hat. Wikinger Reisen beteiligt sich an zwei Wettbewerben, einmal beim “Deutschen Nachhaltigkeitspreis” und beim Nachhaltigkeitspreis der touristischen Fachzeitschrift “Travel One”. Das konkrete Projekt, dass wir in beiden Wettbewerben in den Fokus stellen, ist die Georg Kraus Stiftung. Da Wikinger Reisen zu 20% der Stiftung gehört, engagiert sich jeder Wikinger Gast über den Reisepreis automatisch in der Entwicklungszusammenarbeit. Nachhaltiger kann Tourismus gar nicht sein.
Christian Schröder